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Tuvalu: Reise- und Sicherheitshinweise Tuvalu

Stand - 24.02.2018
(Unverändert gültig seit: 28.08.2017)

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Naturkatastrophen
Von Anfang November bis Ende April ist im Südpazifik, u.a. auf Tuvalu, mit starken Winden zu rechnen, die teilweise Zyklonstärke erreichen können. Reisenden wird empfohlen, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten....

Allgemeine Reiseinformationen

In Tuvalu gibt es keine deutsche Botschaft. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Wellington / Neuseeland.

Tuvalu unterhält keine diplomatische Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland. Die für Deutschland zuständige Vertretung von Tuvalu ist die Botschaft von Tuvalu in Brüssel.
Anfragen können an den tuvaluischen Honorarkonsul in Seevetal gerichtet werden.

Geld/ Kreditkarten
Währung in Tuvalu ist der australische Dollar. Es gibt daneben auch einen tuvaluischen Dollar (nur Münzen).

Es gibt in Tuvalu keinerlei Möglichkeiten, Geld an Bankautomaten abzuheben. Auch die Bezahlung per Kreditkarte ist nicht möglich. Reisende sollten daher sicherstellen, genügend Bargeld für die Dauer ihres Aufenthaltes mitzuführen. Travellerschecks werden ebenfalls akzeptiert. Zahlungen aus Übersee ab einem Betrag von 2.000 Australischen Dollar benötigen eine devisenrechtliche Genehmigung.

Tourismus
Weitere Reiseinformationen können auf der offiziellen Tourismus-Website der Regierung "Timesless Tuvalu" abgerufen werden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Nein

Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Nein

Anmerkungen:
Das Reisedokument muss mindestens sechs Monate über den beabsichtigten Aufenthaltszeitraum hinaus gültig sein. Weiterhin müssen ein Rück- bzw. Anschlussflugticket vorgelegt werden.

Visum
Deutsche Staatsangehörige können sich visumfrei bis zu 90 Tagen pro 180 Tagen für touristische Zwecke und Besuchsaufenthalte in Tuvalu aufhalten.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Kinder müssen eine Bestätigung mit sich führen, dass sie Freunde oder Familie in Tuvalu besuchen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei den Behörden bzw. einer Botschaft Ihres Ziellandes.

Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere Zollvorschriften

Landes- und Fremdwährungen können ohne Beschränkung ein- und ausgeführt werden, müssen jedoch ab einem Wert von 2.000 Australischen Dollar deklariert werden. Bis zu 200 Zigaretten und bis zu einem Liter Spirituosen oder Wein dürfen von Personen über 18 Jahren zollfrei eingeführt werden.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei den Behörden oder einer Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Dem Auswärtigen Amt liegen keine Hinweise auf besondere strafrechtliche Vorschriften vor.

Medizinische Hinweise

Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus werden empfohlen. Daneben sollte Impfschutz gegen Polio und Tetanus bestehen. Auch Denguefieber und Filariose treten gelegentlich auf. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung und die Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze etc. wird empfohlen.

Medizinische und zahnärztliche Versorgung wird in einem Krankenhaus in Funafuti geleistet.

Es sollte in jedem Fall eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen werden.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Deutschen Staats­ange­höri­gen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslands­aufenthalts in die Krisen­vor­sorgeliste "Elefand" des Auswärtigen Amts einzutragen:
Krisenvorsorgeliste

Bitte klären Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Krankenversicherung, ob für Ihre Auslandsreise ein adäquater Krankenversicherungsschutz besteht, der auch die Kosten für einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

Ohne ausreichenden Versicherungsschutz sind vor Ort notwendige Kosten (z.B. Behandlungs- bzw. Krankenhauskosten, Heimflug) grundsätzlich vom Betroffenen selbst zu tragen und können schnell alle Ihre Ersparnisse aufzehren.

Es ist in vielen Ländern üblich, dass die von Ärzten bzw. Krankenhäusern in Rechnung gestellten Kosten noch vor der Entlassung zu begleichen oder gar vorzustrecken sind. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Arzt/das Krankenhaus eine Ausreiseverweigerung für den Patienten erwirkt, wenn die Rechnung nicht beglichen wird.

Informationen zu Infektions- und Tropenkrankheiten:

Merkblätter zu häufigen Infektions- und Tropenkrankheiten zum Download

Viele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln. Informieren Sie sich rechtzeitig!

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Bitte beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema "Sicherheitshinweise"

FAQ