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Voraussetzungen für den höheren Auswärtigen Dienst

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Das Anforderungsprofil im höheren Auswärtigen Dienst und Voraussetzungen für eine Bewerbung.

Im höheren Auswärtigen Dienst erwarten Sie interessante Perspektiven. Sie meistern anspruchsvolle Aufgaben aus dem breiten Aufgabenfeld der deutschen Außen- und Europapolitik, arbeiten mit interessanten Menschen zusammen und lernen nebenbei die Welt kennen. Als Teil des Auswärtigen Amts gestalten Sie deutsche Außenpolitik aktiv mit.

Die Erwartungen sind hoch: Erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber bringen hervorragende intellektuelle Qualifikationen, überdurchschnittliche Fremdsprachenkenntnisse, ausgeprägte soziale und interkulturelle Kompetenz und eine robuste Verfassung mit. Sie sind weltoffen, politisch denkend und haben Freude daran, Deutschland in der Welt zu vertreten.

Darüberhinaus müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • ein Hochschulstudium mindestens mit einem Master oder gleichwertigem Abschluss abgeschlossen haben,

  • Deutsche/Deutscher im Sinne von Artikel 116 des Grundgesetzes
    (der Besitz einer anderen Staatsangehörigkeit neben der deutschen stellt in der Regel kein Hindernis dar)

  • mindestens sehr gute Kenntnisse in Englisch (vergleichbar Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) und in Französisch oder einer der folgenden Fremdsprachen: Arabisch, Bosnisch, Chinesisch, Farsi, Japanisch, Koreanisch, Kroatisch, Polnisch, Russisch, Serbisch, Spanisch oder Türkisch (jeweils entsprechend dem Niveau B2/C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens).

    Bitte beachten Sie: Grundlagenkenntnisse in Französisch sind zwar Einstellungs­voraussetzung, nicht aber Voraussetzung für eine Bewerbung.
    Für den Fall, dass Sie Ihr Auswahlverfahren mit einer der anderen genannten Zweitsprachen mit Erfolg abschließen, müssen Sie vor Ihrer Einstellung noch einen Französisch-Grundlagentest absolvieren.

  • überdurchschnittliche intellektuelle Leistungsfähigkeit und ausgeprägtes politisches Verständnis

  • widerstandsfähige Gesundheit und gesundheitliche Eignung („Tropentauglichkeit“) festgestellt durch eine ärztliche Untersuchung durch den Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts

  • Erweiterte Sicherheitsüberprüfung gemäß § 9 Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) nach erfolgreichem Durchlaufen des Auswahlverfahrens und vor Beginn des Vorbereitungsdienstes durchgeführt wird. Diese schließt ggf. auch Ihre Partnerin bzw. Ihren Partner mit ein. Den Text des SÜG finden Sie hier:
    www.gesetze-im-internet.de

  • Bereitschaft zur Dienstleistung sowohl im Auswärtigen Amt in Berlin und Bonn, als auch an jeder anderen deutschen Auslandsvertretung („uneingeschränkte weltweite Versetzungs­bereitschaft„).

Das Auswärtige Amt wirbt um Bewerberinnen und Bewerber aller Studienrichtungen und Berufserfahrungen. Besonderer Bedarf besteht an Volljuristen und Volkswirten.

Das Auswärtige Amt hat daneben auch Interesse an Bewerbern mit den für die Außenpolitik relevanten Sprachkenntnissen und Kenntnissen über andere Kulturen.

Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund werden ausdrücklich begrüßt. Die Vielfalt unserer Gesellschaft soll sich auch im öffentlichen Dienst widerspiegeln.

Das Auswärtige Amt möchte den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden daher ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Qualifikation entsprechend den gesetzlichen Vorgaben bevorzugt berücksichtigt.

Das Auswärtige Amt berücksichtigt schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei gleicher Eignung vorrangig und verweist auf die gesetzlichen Vorgaben des SGB IX. Wichtige ergänzende Erläuterungen zum Anforderungsprofil finden Sie hier.

Lebenslange Flexibilität

Vielleicht wird Ihr Dienstort einmal New York, Rio oder Tokio sein. Aber Sie müssen auch damit rechnen, in ein Krisengebiet oder an einen Dienstort entsandt zu werden, der Ihnen aufgrund schwieriger Lebens- und Arbeitsbedingungen zunächst weniger attraktiv erscheint. Der ständige Postenwechsel stellt hohe Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Angehörigen.

Wägen Sie die Vor- und Nachteile für sich und Ihre Familie sorgfältig gegeneinander ab. Der Auswärtige Dienst ist darauf angewiesen, dass seine Beschäftigten und deren Familienangehörige ohne Vorbehalt den das gesamte Berufsleben bestimmenden Wechsel unterschiedlichster Posten akzeptieren.

Das Auswärtige Amt ist zwar bemüht, den dienstlichen Neigungen und persönlichen Wünschen sowie den beruflichen und schulischen Belangen der Familienangehörigen entgegenzukommen; vorrangiges Ziel jeder Versetzungsplanung ist jedoch die bestmögliche Arbeitsfähigkeit des Auswärtigen Dienstes.

Bei der Entscheidung, im Auswärtigen Dienst zu arbeiten, handelt es sich daher um eine Berufs- und Lebensentscheidung. Diese Entscheidung muss von den Familien der Beschäftigten mitgetragen werden.

Deshalb: Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich die verschiedenen Beiträge auf dieser Webseite in aller Ruhe an.

Wenn Sie nach der Lektüre noch Fragen haben, stehen die Kolleginnen und Kollegen des Ausbildungsteams zur Ihrer Verfügung. Wir freuen uns auf Sie!

Bevor Sie sich bewerben ...

...nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten und beantworten die Fragen in der folgenden Selbsteinschätzung. Der Fragebogen kann Ihnen bei der Entscheidung behilflich sein, ob der gehobene Auswärtige Dienst für Sie das Richtige ist.

Das Ergebnis ist nur für Sie bestimmt und wird nicht erfasst.

Selbsteinschätzung - bitte vor Bewerbung durchführen PDF / 16 KB

Noch Fragen?!

Eine Übersicht von Antworten auf Fragen, die von Bewerberinnen und Bewerbern häufig zum höheren Auswärtigen Dienst gestellt werden, finden Sie hier:

Fragen und Antworten

Weitere Informationen

Noch Fragen zum Bewerbungsverfahren?
Bitte lesen Sie zunächst aufmerksam die Informationen auf diesen Seiten, insbesondere die „Fragen und Antworten“.
Sollten danach noch Fragen offen sein, wenden Sie sich bitte an:
Petra Gebauer
Tel.: +49-(0)30-1817-1145
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