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Außenminister Westerwelle zum internationalen Tag gegen Atomtests

29.08.2013 - Pressemitteilung

Zum internationalen Tag gegen Nuklearversuche (29.08.2013) erklärte Außenminister Westerwelle:

Deutschland setzt sich nachdrücklich für ein weltweites Verbot von Nuklearversuchen ein. Bisher wurden in der Welt über 2.000 Atomwaffentests durchgeführt. Ein umfassendes Testverbot für Atomwaffen wäre auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt.
Fortschritte im Bereich der Abrüstung und Rüstungskontrolle sind nicht von heute auf morgen zu erreichen, doch sie bleiben gerade im Zeitalter der Globalisierung unverzichtbar für mehr Frieden und Sicherheit.

Hintergrund:

Der „Internationale Tag gegen Nuklearversuche“ wurde 2009 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Deutschland setzt sich gemeinsam mit europäischen Partnern und im Rahmen der 2010 gegründeten Initiative für Abrüstung und Nichtverbreitung (NPDI) nachdrücklich für das Inkrafttreten des Vertrags ein, vor allem gegenüber den acht Staaten, deren Ratifizierung (China, Ägypten, Iran, Israel und USA) bzw. Zeichnung (Indien, Pakistan und Nordkorea ) noch aussteht.

Als fortwährender Unterstützer des Vertrags über das umfassende Verbotvon Nuklearversuchen (Comprehensive Test Ban Treaty – CTBT) wurde Deutschland im Mai 2013 in die "Gruppe der Freunde des CTBT" aufgenommen.

Deutschland ist drittgrößter Geldgeber der Vorläufigen Organisation des Atomteststoppvertrags (CTBTO) mit Sitz in Wien. Bei der Aufdeckung des nordkoreanischen Nukleartests spielten die Messstationen der CTBTO eine Schlüsselrolle. Obwohl der Teststoppvertrag noch immer nicht in Kraft ist, funktioniert das Verifikationssystem damit bereits zuverlässig, nicht zuletzt dank deutscher Beiträge.

Nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung

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