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Außenminister Westerwelle fordert Waffenpause in Al-Qusair

02.06.2013 - Pressemitteilung

Vor dem Hintergrund der katastrophalen Lage für die eingeschlossene Zivilbevölkerung in der syrischen Stadt Al-Qusair erklärte Außenminister Westerwelle heute (02.06.) in New York:

Die Bilder und Nachrichten aus Al-Qusair sind erschütternd. Ich appelliere dringend an die syrische Regierung, aber auch an die Rebellen, Leben und Gut der zivilen Bevölkerung zu schützen und zu achten. Das syrische Regime muss seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommen und sicheren humanitären Zugang durch die Vereinten Nationen und internationale Hilfsorganisationen ermöglichen. Dazu ist eine Waffenpause unerlässlich. Die Spirale der Gewalt muss gestoppt werden.

Aufgrund der von Milizen der libanesischen Hisbollah-Miliz unterstützten Offensive der Regierungstruppen in der strategisch wichtigen Stadt Al-Qusair im Westen Syriens sind tausende Zivilisten zwischen den Fronten eingeschlossen. Die Versorgung mit Wasser und Lebensmittel ist zusammengebrochen, eine medizinische Versorgung ist nicht möglich. Auch die Nothilfekoordinatorin der Vereinten Nationen, Valerie Amos, und die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte appellieren dringend an die Konfliktparteien, eine Waffenpause zu vereinbaren um die humanitäre Versorgung der Zivilbevölkerung zu ermöglichen.

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