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Energiepartnerschaften

01.02.2017 - Artikel

Vor dem Hintergrund des wachsenden globalen Energiebedarfs ist die Bundesregierung in den letzten Jahren eine Reihe bilateraler Energiepartnerschaften mit wichtigen Energieerzeuger-, Energietransit- und Energieverbraucherländern eingegangen.

Allgemeine Informationen

Windräder in Brunsbüttel
Windräder in Brunsbüttel© dpa/picture-alliance

Die Energiepartnerschaften basieren auf einer Gemeinsamen Absichtserklärung oder einem bilateralen Abkommen, das auf hoher politischer Ebene unterzeichnet wurde. Während die politische Ausrichtung der Zusammenarbeit durch eine hochrangige Steuerungsgruppe erfolgt, findet die praktische Zusammenarbeit im Rahmen formalisierter Gremienstrukturen statt. Die konkrete Projektarbeit erfolgt in bilateralen Arbeitsgruppen unter Einbeziehung von Unternehmen und Forschungsinstituten.

Primäres Ziel der Energiepartnerschaften ist die Unterstützung des jeweiligen Partnerlandes beim Ausbau erneuerbarer Energien, bei der Förderung von Energieeffizienz und bei der Verbreitung moderner Energietechnologien. So soll im Partnerland eine nachhaltige Energieversorgung sichergestellt und gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Die Energiepartnerschaften tragen gleichzeitig zur Schaffung marktwirtschaftlicher Rahmenbedingungen und zur Gestaltung offener Märkte bei. Sie eröffnen deutschen Unternehmen Exportchancen und leisten einen Beitrag zur Verbreitung innovativer Technologien. Durch die Entschärfung des globalen Wettbewerbs um knapper werdende Energierohstoffe erhöhen die Energiepartnerschaften langfristig auch die Versorgungssicherheit Deutschlands.

Deutschland unterhält Energiepartnerschaften zu:

Algerien

Brasilien

China

Indien

Jordanien

Marokko

Mexiko

Nigeria

Norwegen

Russland

Südafrika

Tunesien

Türkei

Vereinigte Arabische Emirate

Zum Weiterlesen:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Internationale Energiepolitik und Energiepartnerschaften

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