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„Leben nach dem Überleben“ - Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel

30.12.2015 - Artikel

Wie sichtbar machen, was von außen kaum wahrnehmbar ist? Viele Monate lang begleitete die Fotografin Helena Schätzle 14 Überlebende des Holocaust und acht Angehörige der zweiten und dritten Generation in Israel, lernte ihre Geschichte kennen und durfte an ihrem Alltag teilhaben. Vom 29.01. bis 9.03. im Auswärtigen Amt.

Die Ausstellung basiert auf der künstlerischen Arbeit der Fotografin Helena Schätzle, die den Einfluss des Holocaust auf das Leben der Überlebenden fassbar macht und in seinen Facetten aufzeigt.

Ausstellung Leben nach dem Überleben
Ausstellung „Leben nach dem Überleben“© AMCHA

Wie sichtbar machen, was von außen kaum wahrnehmbar ist? Viele Monate lang begleitete die Fotografin Helena Schätzle 14 Überlebende des Holocaust und acht Angehörige der zweiten und dritten Generation in Israel, lernte ihre Geschichte kennen und durfte an ihrem Alltag teilhaben. In intimer Zusammenarbeit entwickelten sich Narrative, die von der Lebensgeschichte der Porträtierten ausgehend das Leben nach dem Überleben in Bildern und Aussagen zu fassen suchen.

So entstanden Fotografien und Zitate, die den Betrachter mitnehmen. Tief hinein nach Israel, in die Wohnzimmer, auf Spaziergänge und das bunte Leben der Familien. Intime Einblicke ins volle Leben, aber auch Momente tiefer Einsamkeit. Das Menschsein, das ihnen genommen worden war, steht vor Allem.

Neben Porträtfotos und Zitaten beinhaltet die Ausstellung Hörstationen, die es dem Besucher ermöglichen, durch die Stimmen der Überlebenden den Porträtierten näher zu kommen.

In einem weiteren Teil der Ausstellung werden andere Projekte in diesem Zusammenhang, die das Auswärtige Amt im Ausland fördert, vorgestellt.

Weitere Informationen unter http://amcha.de/leben/

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