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Der Beauftragte für die deutsch-französische Zusammenarbeit

Staatsminister Michael Roth

Staatsminister Michael Roth, © Michael Farkas

30.07.2020 - Artikel

Der Staatsminister für Europa, Michael Roth, ist Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Er koordiniert die politischen Beziehungen zu Frankreich und setzt sich für einen umfassenden Austausch zwischen den Gesellschaften beider Länder ein.

Bundeskanzlerin Merkel hat den Staatsminister für Europa, Michael Roth, am 8. Januar 2014 zum Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit ernannt.

Antrittstreffen per Videokonferenz: Clément Beaune und Michael Roth am 30.07.2020
Antrittstreffen per Videokonferenz: Clément Beaune und Michael Roth am 30.07.2020© AA

Auf französischer Seite wird die Aufgabe seit Ende Juli 2020 vom Staatssekretär für Europa-Angelegenheiten im französischen Außen- und Europaministerium, Clément Beaune, wahrgenommen.

Die deutsche und die französische Regierung haben am 22. Januar 2003 anlässlich des 40. Jahrestags der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags beschlossen, ihre Zusammenarbeit durch einen regelmäßig stattfindenden Deutsch-Französischen Ministerrat und die Benennung von Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit in jedem der beiden Länder zu vertiefen. Mit dem am 21. Januar 2019 von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Emmanuel Macron unterzeichneten Vertrag von Aachen wurde diese Zusammenarbeit ausgeweitet und auf die nächsten Jahrzehnte ausgerichtet.  

Die Beauftragten haben die Aufgabe, die deutsch-französische Zusammenarbeit auf Regierungsebene zu koordinieren. Durch ihre Arbeit ist es möglich, dass alle Ministerien gemeinsame Projekte vorbereiten, die dann auf den Deutsch-Französischen Ministerräten beschlossen werden können.

Ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Arbeit ist ihr Engagement für die regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Bei Treffen in den französischen Regionen und den deutschen Bundesländern und im Kontakt mit lokalen Verantwortlichen leisten sie ihren Beitrag dazu, dass die deutsch-französischen Beziehungen auch auf kommunaler und lokaler Ebene intensiviert werden.

Die deutsche und die französische Regierung haben am 22. Januar 2003 anlässlich des 40. Jahrestags der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags den Willen zum Ausdruck gebracht, ihre Zusammenarbeit durch die Einrichtung eines halbjährlich stattfindenden Deutsch-Französischen Ministerrats und die Schaffung des Amtes eines Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit in jedem der beiden Länder zu vertiefen.

Die Beauftragten, denen ein Stellvertreter aus dem Außenministerium des jeweils anderen Landes zur Seite steht, setzen sich für die Annäherung der Zivilgesellschaften ein und fördern die Zusammenarbeit beider Länder, insbesondere im Rahmen der Europäischen Union.

Lebenslauf

Tätigkeitsbericht 2016/2017 des Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit PDF / 12 MB

Deutsch-französische Zusammenarbeit

Innerhalb der Zusammenarbeit mit den 28 EU-Mitgliedsstaaten nimmt die deutsch-französische Partnerschaft durch ihre Geschichte, ihre Intensität und ihre besondere institutionelle Ausgestaltung eine herausgehobene Stellung ein. Staatsminister Roth bekräftige zum Anlass seiner Amtsübernahme, dass eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich unverzichtbar ist, damit Europa vorankommt.

Weitere Informationen

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Die deutsch-französische Homepage wird gemeinsam von der deutschen und französischen Regierung betreut.

Die deutsch-französische Partnerschaft wurde mit dem Elysée-Vertrag von 1963 auf eine vertragliche Grundlage gestellt. Heute ist das Netzwerk zwischen den Gesellschaften beider Länder einzigartig.

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