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Reisewarnung bis 14.06. – was das für den Sommerurlaub bedeutet

Pressestatement von Außenminister Maas

Pressestatement von Außenminister Maas, © Thomas Koehler/photothek.de

05.06.2020 - Artikel

Derzeit gilt eine weltweite Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen. Was bedeutet die Corona-Pandemie für den Sommerurlaub?

Weltweite Reisewarnung gilt zunächst fort

Erstmals in seiner Geschichte hat das Auswärtige Amt am 17. März eine weltweite Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland ausgesprochen. Grund hierfür sind der stark eingeschränkte internationale Luft- und Reiseverkehr sowie die Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen, die viele Länder anlässlich der Ausbreitung von Covid-19 erlassen haben. Auch Rückreisemöglichkeiten sind häufig eingeschränkt. Die weltweite Reisewarnung gilt bis zum 14. Juni fort.

Individuelle Reisehinweise für europäische Länder

Die Bundesregierung hat am 3. Juni 2020 entschieden, dass die Reisewarnung für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, für Schengen-assoziierte Staaten und für das Vereinigte Königreich ab dem 15. Juni aufgehoben und durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden soll.

Wir werden uns daher weiterhin eng innerhalb der EU abstimmen und unsere Empfehlungen von der jeweiligen Situation vor Ort abhängig machen. Natürlich kommt es auch auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen an. – Außenminister Maas

Trotz Grenzöffnungen nicht in falscher Sicherheit wiegen

Außenminister Heiko Maas erinnerte alle, die im Sommer ins Ausland verreisen wollen:

Es kommt jetzt auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen an: jeder kann dazu beitragen mit unserer wiedergewonnen Freiheit verantwortungsvoll umzugehen.

Wir werden zu jedem Land die besten verfügbaren Informationen in unseren Reisehinweisen zur Verfügung stellen, damit Reisende sich für eine Reise entscheiden können oder dagegen.

Wir werden die Reisewarnung auch zukünftig davon abhängig machen, wie sich die jeweilige Lage vor Ort entwickelt. Eine zweite Rückholaktion wird es nicht geben.

Reisen außerhalb Europas

Wie sich die Situation im Einzelnen nach dem 14. Juni darstellt, lässt sich gegenwärtig nicht belastbar sagen. Es wird eine gemeinsame EU-weite Regelung angestrebt:

Für Drittstaaten warten wir die Entscheidung der Kommission in dieser Woche ab, ob die Einreisebeschränkungen nach Europa verlängert werden, und werden uns damit gegebenenfalls in der nächsten Woche beschäftigen. - Außenminister Maas

Wortlaut der weltweiten Reisewarnung

Eckpunktepapier der Bundesregierung: Kriterien zur Ermöglichung des innereuropäischen Tourismus PDF / 261 KB

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