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Menschenrechtsbeauftragte Kofler zum Weltwassertag

21.03.2019 - Pressemitteilung

Zum Weltwassertag am 22. März erklärt die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Bärbel Kofler:

Die Weltgemeinschaft hat 2015 mit der Agenda 2030 ein ehrgeiziges Ziel festgeschrieben: bis 2030 soll für alle Menschen die nachhaltige Bewirtschaftung und Verfügbarkeit von Wasser- und Sanitärversorgung gewährleistet sein. Ob Frauen und Kinder in Bangladesch, indigene Völker in Brasilien oder Geflüchtete in Burundi – bei der Realisierung  des sogenannten „Ziel 6“ zu den Menschenrechten auf Wasser und Sanitärversorgung  dürfen wir „niemanden zurücklassen“.

Der Weltwassertag 2019 unter dem Motto 'Leaving no one behind‘ will daran erinnern, dass der Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung einer der Schlüssel für die soziale, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung ist. Die Verbesserung der Wasserqualität und  der Schutz von Ökosystemen sind weitere wichtige Unterziele, um das Nachhaltigkeitsziel für Wasser und Sanitärversorgung zu erreichen. Doch das allein genügt noch nicht.

Wir alle müssen unseren Beitrag dazu leisten: Wasser sparsam zu nutzen und wertzuschätzen. Die Bundesregierung setzt sich dafür sowohl in internationalen Foren als auch im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit ein. Denn: Wasser ist unsere wertvollste Ressource, mit der wir so verantwortlich umgehen müssen, dass alle Menschen davon profitieren können. Nur so können wir Armut bekämpfen, nachhaltige Entwicklung unterstützen und sicherstellen, dass „niemand zurückbleibt“.

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