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Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts zum Waffenstillstand zwischen der Regierung Kolumbiens und der Nationalen Befreiungsarmee (ELN)

01.10.2017 - Pressemitteilung

Deutschland begrüßt gemeinsam mit Italien, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz die Tatsache, dass heute (1. Oktober) das Abkommen über einen bilateralen, zeitweiligen Waffenstillstand zwischen der Regierung Kolumbiens und der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) in Kraft treten wird. Wir, die fünf Mitglieder der Ländergruppe zur Unterstützung, Begleitung und Koordination der Verhandlungen (Group of Countries for the Support, Accompaniment and Cooperation of the Negotiating Table‑GPAAC) in Quito, gratulieren den Verhandlungsteams zu dieser wichtigen Leistung und wir erwarten, dass der Waffenstillstand insbesondere die humanitäre Situation der Zivilbevölkerung verbessern wird.

Für die Regionen Kolumbiens, die von der bewaffneten Gewalt am meisten betroffen sind, bietet der Waffenstillstand eine Möglichkeit, ihre Bevölkerung in den Friedensprozess einzubeziehen. Die GPAAC fordert beide Parteien auf, die Waffenstillstandsbedingungen strikt einzuhalten und so ihre Bereitschaft, einen umfassenden und dauerhaften Frieden in Kolumbien zu erreichen, zu bestätigen.

Die GPAAC begrüßt die Unterstützung der Vereinten Nationen und der katholischen Kirche für die Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens. Als GPAAC‑Mitglieder bestätigen wir unsere Bereitschaft, die Friedensverhandlungen zwischen der Regierung Kolumbiens und der ELN weiter zu unterstützen und zu begleiten.

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