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Selbstmordanschlag in Jemen

Pressemitteilung

Zum gestrigen Selbstmordanschlag in Jemen sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes heute (19.12.):

Den erneuten brutalen Anschlag auf eine Kaserne in der jemenitischen Hafenstadt Aden, bei dem mindestens 49 Menschen getötet und etwa 50 weitere verletzt wurden, verurteilen wir in aller Deutlichkeit. Nichts kann diese sinnlose Gewalt rechtfertigen.

Bereits zum wiederholten Male hat sich der Islamische Staat zu dem Terroranschlag gegen die jemenitischen Sicherheitskräfte bekannt. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich das durch den bewaffneten Konflikt geschwächte Land noch weiter destabilisiert, indem mit brutalen Attentaten Angst und Schrecken verbreitet wird.

Wir unterstützen die Bemühungen des UN-Sondergesandten Ismail Ould Sheikh Ahmed für eine friedliche Lösung des Konflikts und rufen alle Konfliktparteien in Jemen auf, endlich die Waffen ruhen zu lassen und auf Basis der Roadmap der Vereinten Nationen an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Nur dann kann es gelingen, dem Islamischen Staat in Jemen die Grundlage für seine grausamen Terrorakte zu entziehen.

Angesichts der katastrophalen humanitären Lage muss zudem alles getan werden, damit die Bevölkerung mit dringend benötigten humanitären Hilfsgütern versorgt werden kann. Das wird aber erst möglich, wenn endlich die Waffen ruhen.

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