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Auswärtiges Amt verurteilt Anschlag in Ost-Jerusalem

10.10.2016 - Pressemitteilung

Zu dem gestrigen Anschlag auf eine Straßenbahnhaltestelle in Ost-Jerusalem, bei dem fünf Menschen verletzt und zwei Menschen getötet wurden, erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts heute (10.10.):

Den gestrigen Anschlag auf unschuldige Passanten und Polizisten in Ostjerusalem verurteilen wir auf das Schärfste. Wir sind in Gedanken bei den Familien und Freunden der Getöteten. Den Verletzten wünschen wir eine rasche Genesung.

Für feige Mordanschläge kann es keine Rechtfertigung geben. Die erneute Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern erfüllt uns mit größter Sorge. Wir rufen die Palästinensische Behörde dazu auf, ihre Bemühungen um Deeskalation rasch zu verstärken und Angriffe klar zu verurteilen. Gleichzeitig erwarten wir, dass bei Gegenmaßnahmen mit Augenmaß vorgegangen wird.

Dies gehört auch zu den Forderungen des jüngsten Berichts des Nahost-Quartetts. Wir fordern beide Seiten auf, die Empfehlungen des Berichts ernst zu nehmen und ihr Bekenntnis zur Zwei-Staaten-Lösung durch konkrete Schritte zu untermauern. Nur eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung kann dauerhaft für Frieden sorgen.

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