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Kulturakademie Tarabya: Staatsministerin Böhmer zur Beiratsvorsitzenden gewählt

28.11.2014 - Pressemitteilung

Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Beirates der Kulturakademie Tarabya ist Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer in Berlin zur Vorsitzenden gewählt worden. Dem Beirat der Akademie gehören Vertreter des Bundestages, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amtes an.

Nach Ihrer Wahl erklärte Staatsminister Böhmer: "Die Kulturakademie Tarabya ist ein Leuchtturmprojekt in den deutsch-türkischen Kulturbeziehungen. Nach der Gründungsphase geht es mir jetzt darum, die Kulturakademie weiter zu entwickeln. Dazu gehören eine optimale Betreuung der Künstler und die bauliche Erweiterung, damit wir die Zahl der Stipendiaten erhöhen können."

Bei der Weiterentwicklung der Kulturakademie stehen laut Staatsministerin Böhmer drei Herausforderungen im Vordergrund: "Erstens, Tarabya soll zu einem Ort werden, von dem Impulse ausgehen, der als eine echte Bereicherung im Kulturbetrieb wahrgenommen wird und der Kulturschaffende in ihrem kreativen Schaffen unterstützt. Zweitens wollen wir die Vielschichtigkeit des Tarabya-Stipendiums hervorheben, indem wir bedeutende und auch bereits etablierte Künstlerinnen und Künstler verschiedener Kunstrichtungen fördern. Drittens ist die Kulturakademie ein lebendiges Zeichen für die enge deutsch-türkische Zusammenarbeit im Kulturbereich. Hierbei können Veranstaltungen, die von den Künstlerinnen und Künstlern mit Stipendium gestaltet werden, künftig eine noch stärkere Rolle als bisher spielen."

Am Montag wird Staatsministerin Böhmer nach Istanbul reisen, um sich vor Ort einen aktuellen Eindruck von der Arbeit der Akademie, den baulichen Entwicklungsmöglichkeiten in Tarabya zu verschaffen und sich mit den gegenwärtig geförderten Künstlerinnen und Künstlern auszutauschen.

Hintergrund:

Das Auswärtige Amt hat die Kulturakademie Tarabya 2011 in Istanbul errichtet. Sie befindet sich auf dem Gelände der historischen Sommerresidenz der Deutschen Botschaft und bietet ein Residenzprogramm für Künstlerinnen und Künstler.

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