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Außenminister Steinmeier nach den Beratungen zur Ukraine-Krise mit den Außenministern Frankreichs, Russlands und der Ukraine in Berlin

18.08.2014 - Pressemitteilung

Außenminister Steinmeier erklärte in der Nacht von Sonntag (17.08.) auf Montag (18.08.) nach den Beratungen zur Ukraine-Krise mit den Außenministern Frankreichs, Russlands und der Ukraine – Laurent Fabius, Sergej Lawrow und Pawlo Klimkin:

Das war ein notwendiges Gespräch in einer schwierigen Zeit. Sie alle verfolgen die Nachrichten und wissen, dass es in der Ostukraine erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen ist.


Ich bin meinen Kollegen aus Russland, der Ukraine und Frankreich sehr dankbar, dass sie dieser Einladung nach Berlin erneut gefolgt sind. Wir haben heute Nachmittag und heute Abend viele Stunden zusammen gesessen.


Das sind Begegnungen, in denen auch ein offenes Wort gepflegt wird - ein offenes Wort, was in einer solchen Situation notwendig ist.


Wir haben über die Frage gesprochen, wie wir Wege hin zu dem dringend erforderlichen Waffenstillstand in der Ukraine hinbekommen. Wir haben über die Frage gesprochen, wie wir die immer noch fehlende effektive Grenzkontrolle an der russisch- ukrainischen Grenze verbessern und optimieren können.


Natürlich haben wir auch über Fragen der humanitären Unterstützung für die Not leidende Zivilbevölkerung gesprochen. Und die entscheidende Frage: Wie kommt man aus all diesen Punkten wieder zurück in einen politischen Prozess, mit dem sich die Krisenlage natürlich nicht über Nacht, aber nach und nach überwinden lässt.


Ein schwieriges Gespräch, aber ich glaube und ich hoffe, dass wir in einzelnen Punkten durchaus Fortschritte erreicht haben. Wir werden – so ist es vereinbart - zunächst in unseren Hauptstädten gegenüber unseren Regierungs- und Staatschefs berichten, und dann im Verlauf des Montags oder Dienstags miteinander vereinbaren, in welcher Form wir das Gespräch fortsetzen.


Ziel bleibt jedenfalls, mit unseren Möglichkeiten dazu beizutragen, endlich ein Ruhen der Waffen in der Ukraine herzustellen und dass möglichst weitere Opfer in Zukunft vermieden werden können.

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