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Deutschland unterstützt OVCW-Mission in Syrien

13.10.2013 - Pressemitteilung

Das Auswärtige Amt hat gemeinsam mit dem Bundesministerium der Verteidigung einen Lehrgang für zivile Inspektoren der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OVCW) vorbereitet, die als Mitglieder der VN-Mission in Syrien die Beseitigung der Chemiewaffen-Arsenale begleiten werden.

Dazu werden ab Montag, 14.10., 25 zivile Experten der OVCW zu einem fünftägigen Lehrgang am VN-Ausbildungszentrum in Hammelburg/Unterfranken erwartet.

Außenminister Westerwelle erklärte zu dem Lehrgang:

„Deutschland unterstützt nachdrücklich die Arbeit der Organisation für das Verbot chemischer Waffen in Syrien. Ohne die Sachkunde und das mutige Engagement der Experten der OVCW vor Ort wäre die Vernichtung der hoch gefährlichen Chemiewaffen des Assad-Regimes nicht möglich. Wir wollen den Inspekteuren der OVCW deshalb deutsche Expertise zum Verhalten in Konfliktgebieten vermitteln, damit sie ihre schwierige Aufgabe in Syrien optimal vorbereitet
erfüllen können.“

Der Lehrgang geht auf eine Bitte der OVCW zurück und zielt darauf ab, die zivilen Inspektoren der VN-Mission auf die Arbeit unter Konfliktbedingungen vorzubereiten. Im Training durch Sicherheitsexperten der Bundeswehr werden die Teilnehmer praktische Anleitungen zum Verhalten in Situationen erhalten, die in einem gefährlichen Umfeld entstehen können.

Das Auswärtige Amt übernimmt die Finanzierung des Lehrgangs aus Mitteln seines Abrüstungshaushalts. Bislang sind der OVCW Sofortmittel des AA in Höhe von zwei Millionen Euro zur Bewältigung der Aufgaben in Syrien bereit gestellt worden.

Zusätzlich hat die Bundesregierung mit der Bereitstellung von speziell ausgerüsteten Flugzeugen wichtige logistische Hilfe für die Syrien-Mission von VN und OVCW geleistet.

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