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Außenminister Westerwelle zum Ausgang der Wahl in Mali

15.08.2013 - Pressemitteilung

Zur Wahl des neuen Präsidenten Malis, Ibrahim Boubacar Keïta, erklärte Außenminister Westerwelle heute (15.08.):

Es ist ein großer Erfolg für Mali, dass auch die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen friedlich und in beachtlicher Ordnung verlaufen ist.

Wir haben Respekt für den unterlegenen Kandidaten, der seine Niederlage fair eingeräumt hat.

Wir gratulieren dem Wahlsieger und neuen Präsidenten Ibrahim Boubacar Keïta.

Vor dem gewählten Präsidenten und seinem Land liegen gewaltige Herausforderungen. Es kommt darauf an, alle Menschen Malis unter dem Banner von Demokratie, Aussöhnung und wirtschaftlicher Entwicklung zu einen.

Deutschland wird Mali auf diesem anspruchsvollen Weg nach Kräften unterstützen.


Hintergrund:

Nach dem vorläufigen Endergebnis hat sich Ibrahim Boubacar Keïta, der frühere Premierminister Malis, im zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen am Sonntag, den 11.08.2013 gegen Soumaïla Cissé, den frühere Finanzminister, durchgesetzt.

Die Wahlen in Mali sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück zu verfassungsmäßigen und demokratischen Verhältnissen in dem westafrikanischen Land. Mali leidet seit Längerem unter einer komplexen politischen, sicherheitspolitischen, humanitären und wirtschaftlichen Krise und wurde seit einem Militärputsch im März 2012 von einer Übergangsregierung geführt.

Die Lage hatte sich zuletzt im Januar 2013 drastisch verschlechtert, nachdem Separatisten und Islamisten die Macht im Norden des Landes an sich gerissen hatten. Mit Hilfe afrikanischer und internationaler Partner war es den malischen Streitkräften jedoch gelungen, die Islamisten zurückzudrängen. Deutschland unterstützt die Bemühungen um eine Stabilisierung Malis und den Kampf gegen Terrorismus u.a. im Rahmen der VN-Mission MINUSMA und der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali.

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