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„Conference on Preparedness“ im Auswärtigen Amt

10.06.2013 - Pressemitteilung

Am Dienstag (11.06.) eröffnet Außenminister Guido Westerwelle gemeinsam mit der Nothilfekoordinatorin der Vereinten Nationen, Baroness Valerie Amos, die „Conference on Preparedness“ im Auswärtigen Amt. Erwartet werden über 120 Vertreter aus 39 Staaten und 22 internationalen und nationalen Organisationen und Unternehmen. Gemeinsam sollen Fragen der besseren Vorbereitung auf Katastrophenfälle und humanitäre Notlagen erörtert werden.

Der tendenziell steigende weltweite Hilfsbedarf droht die Kapazitäten zahlreicher Geberländer zu übersteigen. Es ist daher dringend erforderlich, die vorhandenen Mittel so effektiv wie möglich einzusetzen. Bessere Vorbereitung auf Notlagen - die sogenannte „Preparedness“ - kann dazu in erheblichem Maße beitragen. Dabei geht es sowohl um bessere Vorsorgemaßnahmen durch die von Katastrophen bedrohten Staaten, als auch um die bessere Vorbereitung der Hilfsorganisationen.

Die Bundesregierung hat vor eineinhalb Jahren eine Initiative gestartet, um die bessere Umsetzung von Preparedness-Maßnahmen in der Praxis zu fördern. Zusammen mit Polen hat sie in Genf eine Reihe von Treffen und Seminaren zu dem Thema veranstaltet. Ergebnis ist die Zusammenstellung von „Prinzipien und Empfehlungen zur Preparedness“, die nun auf der Konferenz vorgestellt werden.

Auf der Konferenz sollen auch Beiträge zur Vorbereitung des Humanitären Weltgipfels 2015 und zur Weltkatastrophen-Vorsorge-Konferenz 2015 erarbeitet werden.

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