Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Außenminister Westerwelle: Alles unterlassen, was die fragile Balance im Libanon untergräbt

22.10.2012 - Pressemitteilung

Außenminister Westerwelle empfing heute Abend (22.10.) den neuen norwegischen Außenminister Espen Barth Eide, den sein erster bilateraler Besuch nach Berlin geführt hat, zu einem Abendessen in der Villa Borsig.

Beide setzten den guten, engen Dialog zu europäischen Fragen, zum Thema Energie, zu Abrüstungsinitiativen und der internationalen Agenda fort, den Deutschland und Norwegen seit vielen Jahren pflegen. Besonderen Raum nahm der Austausch zur Lage im Nahem Osten ein.

Außenminister Westerwelle sagte nach der Begegnung:

Die drei großen regionalen Problemlagen - der Bürgerkrieg in Syrien, das iranische Atomprogramm und der Nahost-Friedensprozess - bergen jeder für sich Gefahrenpotenzial für Stabilität und Frieden der ganzen Region.

Wo sie zusammenwirken, ist das Risiko noch größer. Das zeigt sich derzeit nirgendwo so deutlich wie an der Nahtstelle Libanon: Deutschland will, dass der Anschlag vom vergangenen Freitag mit allem Nachdruck aufgeklärt wird.

Wir fordern alle Beteiligten, ganz besonders auch Hizbollah, eindringlich auf, alles zu unterlassen, was die fragile Balance im Libanon untergräbt.

Niemand kann ein Interesse daran haben, es dem Assad-Regime zu ermöglichen, seine Gewalt gegen das eigene Volk auch in den Libanon zu tragen.

Verwandte Inhalte

Schlagworte