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Bundesminister Westerwelle verurteilt Anschläge in Nigeria und Afghanistan

Pressemitteilung

Auch über Weihnachten ist die Welt nicht von Terrorismus verschont geblieben. Außenminister Westerwelle verurteilt die Anschläge auf Christen in Nigeria und den Selbstmordanschlag auf eine Trauerfeier in Afghanistan.

Außenminister Guido Westerwelle sagte heute (25. 12.) zu den terroristischen Anschlägen in Madalla und Jos/Nigeria und in Taloqan/Afghanistan:

„Auch am Weihnachtstag bleibt die Welt leider nicht von der Feigheit und dem Schrecken des Terrorismus verschont.
Ich verurteile die furchtbaren Anschläge auf das Weihnachtsfest feiernde Christen in Kirchen in Madalla und Jos in Nigeria ebenso wie den Selbstmordanschlag auf an einer Trauerfeier teilnehmende Menschen bei Taloqan in Afghanistan in aller Form. Mein Mitgefühl und meine Anteilnahme sind mit den Angehörigen der Opfer, meine Wünsche für baldige Genesung gelten den vielen Verletzten.
Es bleibt auch in diesen Tagen und im kommenden Jahr unsere Aufgabe, uns gemeinsam mit unseren Freunden, Partnern und Gleichgesinnten aus der ganzen Welt dem Übel des Terrorismus, von Gewalt und Unterdrückung mit ganzer Kraft entgegen zu stellen, in Afghanistan und Nigeria ebenso wie in Syrien, in Weißrussland und anderswo.
Toleranz gegenüber Andersgläubigen und Andersdenkenden sowie die Bereitschaft, Konflikte mit friedlichen Mitteln auszutragen, sind nicht nur eine Botschaft des christlichen Weihnachtsfests und anderer Weltreligionen. Sie können auch – das ist nicht zuletzt der Schluss aus mehr als sechzig Jahren jüngster europäischer Geschichte – der Schlüssel zu Frieden, Freiheit und Wohlstand ganzer Regionen sein.“

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