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Bundesminister Westerwelle erschüttert über Ermordung des früheren afghanischen Präsidenten Rabbani

20.09.2011 - Pressemitteilung

Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle erklärte heute (20.09.) am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York zur Ermordung des ehemaligen afghanischen Präsidenten Rabbani:

„Die Ermordung von Professor Burhanuddin Rabbani bei einem Anschlag in Kabul hat mich tief erschüttert.

Der Vorsitzende des Hohen Friedensrats und frühere Präsident stand für eine friedliche, politische Lösung in Afghanistan. Er hat alles dafür getan, die tiefen Gräben von Gewalt und Hass zu überwinden und die Zukunft über die Vergangenheit zu stellen. Dafür hat er nun mit seinem Leben bezahlt.

Dies ist die Tat von Kräften, denen es um Krieg und Gewalt anstelle von Frieden und Hoffnung geht. Ich bin fest überzeugt, dass es den Drahtziehern dieses hinterhältigen Mordes nicht gelingen wird, den Friedenswillen des afghanischen Volkes zu brechen.

Deutschland und die internationale Gemeinschaft stehen in dieser schweren Stunde an der Seite Afghanistans. Wir werden unsere afghanischen Partner auch weiterhin auf dem Weg zu Versöhnung und einer friedlichen Zukunft begleiten und unterstützen.“

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