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Gemeinsam für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit: Deutschland und Frankreich verleihen jährlich gemeinsamen Preis

25.07.2019 - Artikel

Der Deutsch-Französische Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit zeichnet jedes Jahr mutige Persönlichkeiten aus, die sich für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit stark machen.  

Deutsch-Französischer Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit
Deutsch-Französischer Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit© AA

Sie prangern Unrecht an, engagieren sich für Verfolgte, lassen sich nicht zum Schweigen bringen und riskieren oft ihre eigene Sicherheit: Menschenrechte brauchen Persönlichkeiten, die für sie kämpfen. Deutschland und Frankreich zeichnen jedes Jahr Frauen und Männer aus der ganzen Welt, die sich besonders mutig für den Schutz von Menschenrechten eingesetzt haben, mit einem gemeinsamen Preis aus.

Menschenrechte sind universelle Rechte: Das bedeutet, sie gelten für jeden Menschen von Geburt an, ohne Vorbedingung, in gleicher Weise, auf der ganzen Welt. Trotzdem sind sie leider bei Weitem kein selbstverständliches Gut. Ob mit brutaler Gewalt oder durch subtile Zensur: Rund um den Globus werden Menschenrechte verletzt.

In vielen Ländern braucht es sehr viel Mut, um gegen solches Unrecht die Stimme zu erheben. Wer Menschenrechte verteidigt und Missstände anprangert, riskiert oft nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die seiner Angehörigen. Aktivistinnen und Aktivisten für die Menschenrechte brauchen daher auch öffentliche  Unterstützung und Anerkennung - auch um sie zu schützen. .

Deutsch-Französischer Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit
Deutsch-Französischer Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit

„It always seems impossible, until it is done“

 Deutschland und Frankreich haben darum beschlossen, jährlich weltweit einen Deutsch-Französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit  zu verleihen. Der Preis wird seit 2016 jedes Jahr weltweit an 15 Menschenrechtsverteidiger und Menschenrechtsverteidigerinnen in ihren Heimatländern verliehen, soweit dies dort möglich ist..

Unterstützung für Aktivisten

Die Medaille wude von der Künstlerin Anna Martha Napp gestaltet.
Die Medaille wude von der Künstlerin Anna Martha Napp gestaltet.© AA

Deutsch-französischer Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit:
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2016
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2017
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2018

Der Preis ist nicht mit Geld dotiert, die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten jedoch eine Urkunde und eine Medaille, die von der Künstlerin Anna Martha Napp gestaltet wurde. Die Medaille steht symbolisch für den tatkräftigen Einsatz für die Verteidigung der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit weltweit.

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