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Deutschland und Fidschi: Bilaterale Beziehungen Fidschi

29.04.2021 - Artikel

Die Bundesrepublik Deutschland und Fidschi unterhalten seit dem 01. August 1973 diplomatische Beziehungen. Deutschland hat keine Botschaft im Land selbst, zuständig ist die deutsche Botschaft in Wellington/Neuseeland. Die für Deutschland zuständige Auslandsvertretung der Republik Fidschi hat ihren Sitz künftig in London.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sind schwach ausgeprägt. Der Wert der Importe nach Deutschland betrug im Jahr 2020 16,875 Millionen Euro; deutsche Exporte beliefen sich auf 8,599 Millionen Euro (Quelle: DESTATIS).

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterhält ein Regionalbüro in der Hauptstadt Suva und koordiniert von dort die entwicklungspolitische Zusammenarbeit Deutschlands mit der Region, wie beispielsweise ein Regionalprogramm zur Anpassung an den Klimawandel sowie Regionalvorhaben zum Schutz der biologischen Vielfalt der Meere und Küstenzonen bzw. zum Waldschutz.

Ferner trägt Deutschland durch seine Beiträge zum Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) (ab 2021 “Neighbourhood, Development & International Cooperations Instrument“ (NDICI)) zur Entwicklung des pazifischen Inselstaates bei und führt Kleinstprojekte in den Bereichen Infrastruktur, Schul- und Berufsausbildung sowie Gesundheit, Frauenförderung und Bekämpfung häuslicher Gewalt  durch.

Im Jahr 2017 fand unter der Präsidentschaft von Fidschi die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn statt. Die gute und enge Zusammenarbeit unserer Länder trug zum Erfolg der Konferenz bei. Fidschi ist Mitglied der Freundesgruppe „Klima und Sicherheit“ in den Vereinten Nationen.

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