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Deutschland und Fidschi: Bilaterale Beziehungen

20.04.2022 - Artikel

Die Bundesrepublik Deutschland und Fidschi unterhalten seit dem 01.08.1973 diplomatische Beziehungen. Deutschland hat keine Botschaft im Land, zuständig ist die deutsche Botschaft in Wellington/Neuseeland. In Fidschi ist Deutschland durch eine Honorarkonsulin in Nadi vertreten.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sind gering ausgeprägt. Der Wert der Importe nach Deutschland betrug im Jahr 2021 9,097 Millionen Euro; deutsche Exporte beliefen sich auf 5,161 Millionen Euro (Quelle: DESTATIS).

Deutschland unterstützt durch seine Beiträge zum „Neighbourhood, Development and International Cooperation Instrument“ (NDICI) der Europäischen Union (bis 2021: Europäischer Entwicklungsfonds (EEF)) die Entwicklung von Fidschi und führt Kleinstprojekte in den Bereichen Infrastruktur, Schul- und Berufsausbildung sowie Gesundheit, Frauenförderung und Bekämpfung häuslicher Gewalt durch.

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterhält das Regionalbüro für den Pazifik in der Hauptstadt Suva. Es koordiniert von dort aus die entwicklungspolitische Zusammenarbeit Deutschlands mit der Region, wie beispielsweise ein Regionalprogramm zur Anpassung an den Klimawandel sowie Regionalvorhaben zum Schutz der biologischen Vielfalt der Meere und Küstenzonen.

2017 fand unter der Präsidentschaft von Fidschi in Bonn die auf diese Weise gemeinsam von Deutschland und Fidschi ausgerichtete Weltklimakonferenz COP23 statt. Diese sichtbare enge Zusammenarbeit beider Länder trug zum Erfolg der Konferenz bei.

Fidschi ist Mitglied der von Deutschland und Nauru gegründeten Freundesgruppe „Klima und Sicherheit“ in den Vereinten Nationen.

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