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Deutschland und Samoa: Bilaterale Beziehungen
Deutschland und Samoa haben traditionell enge Beziehungen. Diplomatische Beziehungen bestehen seit 1972 und werden von der deutschen Botschaft in Wellington (Neuseeland) gepflegt. In der Hauptstadt Apia ist Deutschland mit einem Honorarkonsuln vertreten.
Die damalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt Katja Keul besuchte Samoa im Juli 2024.
Deutschland unterstützt durch seine Beiträge zum „Neighbourhood, Development and International Cooperation Instrument“ (NDICI) der EU die Entwicklung von Samoa. Dabei wird Samoa über das „Pacific Multi-Country MIP“ mitgefördert, das zwischen 2021 und 2027 insgesamt über Mittel in Höhe von 181 Mio. EUR verfügt.
Samoa ist Mitglied der von Deutschland und Nauru gegründeten Freundesgruppe „Klima und Sicherheit“ in den Vereinten Nationen.
Deutschland engagiert sich in Samoa im Rahmen von Regionalprojekten seiner Internationalen Klimaschutzinitiative für Resilienz-Stärkung gegenüber Klimaschäden und -verlusten und für den Erhalt von Biodiversität. Desweiteren fördert Deutschland in Samoa Kleinstprojekte auf Kommunalebene, insbesondere durch Hilfsprojekte zur Verbesserung von Sanitäreinrichtungen und Hygienestandards an Schulen, zur Prävention gegen häusliche Gewalt und bei Projekten zu Bildung und Nachhaltigkeit.
Zudem unterstützte Deutschland das samoanische Nationalarchiv beim Aufbau von Kapazitäten zur Digitalisierung und Konservierung historischer Bestände und förderte ein Projekt des Übersee-Museums Bremen mit der Universität Samoa zur Entwicklung einer virtuellen Ozeanien-Ausstellung.
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