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Deutschland und Sambia: Bilaterale Beziehungen
2023 stattete Bundespräsident Steinmeier Sambia einen Staatsbesuch ab. Im selben Jahr besuchte Präsident Hichilema Berlin auf Einladung von Bundeskanzler Scholz anlässlich der G20 Compact with Africa Konferenz. 2024 folgte ein Besuch von Landwirtschaftsminister Özdemir in Sambia.
Für den Ausbau der deutsch-sambischen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen besteht Potential. Das Interesse der deutschen Wirtschaft an Sambia wächst, nicht zuletzt aufgrund der guten Bedingungen für Landwirtschaft und der umfangreichen Rohstoffvorkommen in Sambia. Im März 2025 eröffnete Bayer in Kabwe eine Anlage für die Produktion von Maissaatgut.
Sambia ist Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Im Fokus stehen die Stärkung guter Regierungsführung, der Schutz der natürlichen Lebensgrundgrundlagen und die Bekämpfung von Armut und Mangelernährung. Deutschland unterstützt dabei die ambitionierte sambische Reformagenda. Die aktuell eingesetzten Mittel dienen z.B. der Stärkung des sambischen Finanzmanagements, dem Schutz der Wasserressourcen im besonders trockenen Süden und der Anpassung der Landwirtschaft und Ernährung an den Klimawandel. Darüber hinaus fördert Deutschland den Ausbau erneuerbarer Energien in Sambia.
Diverse deutsche Nichtregierungsorganisationen in Sambia aktiv, viele von der Bundesregierung unterstützt. Die Friedrich-Ebert-Stiftung unterhält ein Büro vor Ort. .
Seit August 2024 bietet eine Sprachschule in Lusaka Deutschunterricht an. Das Angebot eröffnet dem deutschen Arbeitsmarkt neue Möglichkeiten zur Fachkräftegewinnung aus Sambia.
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