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Deutschland und die Salomonen: Bilaterale Beziehungen
Die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und den Salomonen sind freundschaftlich. Die diplomatischen Kontakte werden durch die deutsche Botschaft in Canberra (Australien) gepflegt. Im Land selbst ist Deutschland durch eine Honorarkonsulin in der Hauptstadt Honiara vertreten. Staatsministerin im Auswärtigen Amt Katja Keul besuchte die Salomonen im Juli 2024.
Deutschland unterstützt durch seine Beiträge zum „Neighbourhood, Development & International Cooperations Instrument“ (NDICI) der Europäischen Union die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Salomonen.
Die Salomonen sind auch in die enge klimapolitische Zusammenarbeit Deutschlands mit den Staaten der Südpazifik-Region eingebunden, insbesondere im Rahmen von Regionalprogrammen der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) der Bundesregierung.
Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) führte seit 2011 in Zusammenarbeit mit dem National Museum der Salomonen und dem Ministry of Culture and Tourism Ausgrabungen zur frühgeschichtlichen Besiedelung der Salomonen durch, die Aufschluss über die bislang kaum erforschte Ausbreitung des prähistorischen Menschen in den pazifischen Raum geben. Die Ergebnisse werden im National Museum im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.
Die Salomonen sind Mitglied der von Deutschland und Nauru gegründeten Freundesgruppe „Klima und Sicherheit“ in den Vereinten Nationen.
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