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Côte d'Ivoire: Politisches Porträt
Côte d’Ivoire ist eine Präsidialdemokratie nach französischem Vorbild mit großen exekutiven Kompetenzen für den Präsidenten. Die 2016 erneuerte Verfassung beruht auf dem Prinzip der Gewaltenteilung und führte u.a. eine zweite Kammer (Senat), eine Kammer der Könige und traditionellen Chefs und das Amt des Vizepräsidenten ein.
Präsident Alassane Ouattara wurde im November 2010 gewählt, konnte sein Amt aber erst nach dem Eingreifen der internationalen Gemeinschaft im April 2011 antreten. Sein Amtsvorgänger Laurent Gbagbo, der sich der Amtsübergabe mit Gewalt widersetzt hatte, befand sich von 2011 bis 2019 in Gewahrsam des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag und wurde im März 2020 im Berufungsverfahren freigesprochen. Im Juni 2021 kehrte er nach Côte d’Ivoire zurück. Bei den Präsidentschaftswahlen 2015, 2020 und am 25.10.2025 wurde Präsident Ouattara im Amt bestätigt. Die Parlamentswahlen sind am 27. Dezember 2025 geplant, die nächsten Präsidentschaftswahlen finden voraussichtlich 2030 statt.
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