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Burundi: Politisches Porträt

18.03.2026 - Artikel

Burundi ist ein vergleichsweise kleines und dicht besiedeltes Binnenland in Ostafrika mit einer sehr jungen Bevölkerung. Seit der Unabhängigkeit 1962 kam es immer wieder zu ethnopolitischen gewaltsamen Konflikten, zwischen 1993 und 2000 zum Bürgerkrieg. Burundi ist eine Präsidialrepublik, die dem Staatspräsidenten eine starke Position einräumt.

Burundi hat das zweitniedrigste BIP pro Kopf weltweit. Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit leidet das Land insbesondere unter Devisenmangel. Zudem gibt es Engpässe bei Wasser, Strom, Benzin, Medikamenten und der Lebensmittelversorgung. Hauptexportprodukte sind Kaffee und Tee. Die Menschenrechtslage bleibt angespannt und der Handlungsspielraum der politischen Opposition, der regierungskritischen Zivilgesellschaft und der Medien ist eingeschränkt. Seit den Wahlen vom Sommer 2025 ist nur noch die Regierungspartei in der Nationalversammlung und im Senat vertreten.

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