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Belize: Politisches Porträt

04.03.2026 - Artikel

Belize mit circa 420.000 Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von rund 3,3 Mrd. US-Dollar liegt an der Karibikküste Zentralamerikas zwischen Mexiko im Norden und Guatemala im Westen und Süden. Das ehemalige Britisch-Honduras wurde am 21. September 1981 von Großbritannien unabhängig. Englisch ist offizielle Landessprache, aber viele Einwohner sprechen auch Spanisch, Kriol (eine englischbasierte Kreolsprache), eine Maya-Sprache, Alt- oder Plattdeutsch (mennonitische Belizer) oder Garífuna. Die Vielfalt der Sprachen spiegelt die Diversität der Bevölkerung.

Die Nationalversammlung besteht aus dem Repräsentantenhaus (31 für fünf Jahre gewählte Mitglieder und ein „Speaker“) und dem Senat (13 stimmberechtigte, von der Generalgouverneurin ernannte Mitglieder). Regierungspartei ist die People‘s United Party (PUP, Mitte links) mit 26 Abgeordneten; in der Opposition ist die United Democratic Party (UDP, wirtschaftsliberal) mit 5 Sitzen.

Der Territorialkonflikt zwischen Belize und Guatemala - Guatemala beansprucht aufgrund eines Abkommens mit Großbritannien von 1859 circa 60% der Fläche von Belize - wurde nach Volksbefragungen in beiden Ländern im Juni 2019 dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag vorgelegt, eine Entscheidung wird mittelfristig erwartet. Unabhängig davon gestalten die Regierungen beider Länder ihre Beziehungen so gut und konstruktiv wie möglich.

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