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Bangladesch: Politisches Porträt

06.03.2026 - Artikel

Die Volksrepublik Bangladesch erklärte am 26. März 1971 ihre Unabhängigkeit von Pakistan. Die erste Verfassung trat 1972 in Kraft (2004 geändert) und sieht ein Einkammerparlament mit 350 Sitzen vor. Staatsoberhaupt ist der Präsident, der vom Parlament gewählt wird. Die Exekutivgewalt liegt qua Verfassung bei dem Ministerpräsidenten bzw. der Ministerpräsidentin.

Die Wahl zum 13. Nationalparlament fand am 12.02.2026 statt. Sie wurde von einer EU-Wahlbeobachtungsmission als glaubwürdig, kompetitiv und entscheidender Schritt hin zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bewertet und hebt sich damit positiv von den letzten Parlamentswahlen, organisiert unter der autokratisch regierenden und im Sommer 2024 gestürzten Premierministerin Hasina, ab.

Im Anschluss an die Parlamentswahlen wurde am 17.02.2026 Tarique Rahman von der mitte-rechts angesiedelten Traditionspartei Bangladesh Nationalist Party (BNP) zum Premierminister ernannt.

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