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Auswärtiges Amt zum Raketenangriff auf Mischmeret nordöstlich von Tel Aviv

25.03.2019 - Pressemitteilung

Zum jüngsten Raketenangriff auf den Raum Tel Aviv und der Lage in Gaza sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (25.03.): 

Die Bundesregierung verurteilt den Raketenangriff auf Mischmeret nordöstlich von Tel Aviv, bei dem mehrere Menschen, darunter zwei kleine Kinder, verletzt wurden, auf das Schärfste. Den Verletzen wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.

Nach dem Beschuss aus dem Gaza-Streifen Richtung Tel Aviv vor wenigen Tagen ist dies erneut eine sehr besorgniserregende Entwicklung. Die jüngsten Ereignisse bergen – zusätzlich zur schwierigen Lage im Gaza-Streifen mit sozialen Protesten, auch gegen die Hamas – das Risiko einer immer schwerer zu kontrollierenden Situation.

Angesichts der aktuellen Eskalation ist es essentiell, dass nun von allen Zurückhaltung geübt wird und die Gewalt endet. Wir rufen die Hamas und alle anderen militanten Gruppen auf, ihre Angriffe einzustellen. Dazu zählt auch, dass die Lage bei den Demonstrationen am Grenzzaun, wo am Wochenende drei Palästinenser ums Leben kamen, und auch mit Blick auf den Jahrestag der Demonstrationen am 30.03. nicht weiter angeheizt wird.

Hintergrund:

Heute wurde am frühen Morgen nordöstlich von Tel Aviv in Mischmeret ein Haus von einer Rakete getroffen. Die israelische Armee bestätigte, dass sie einen Abschuss aus dem Gazastreifen festgestellt habe. In dem Gebiet nördlich von Tel Aviv sei zuvor ein Raketenalarm ausgelöst worden.

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