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Deutschland stärkt die Arbeit des UN-Menschenrechtsbüros

16.03.2026 - Pressemitteilung

Das Auswärtige Amt übergibt heute (16.3.) dem Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) einen ungebundenen freiwilligen Beitrag in Höhe von 6 Mio. Euro. Botschafterin Antje Leendertse und Hochkommissar Volker Türk unterzeichneten heute die entsprechende Vereinbarung in Genf.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, Lars Castellucci, erklärte dazu:

Die internationale Menschenrechtsarchitektur wird zunehmend angegriffen. Autoritäre Regime stellen die Universalität der Menschenrechte immer offensichtlicher und immer schamloser in Frage. Gleichzeitig geht den Vereinten Nationen in der aktuellen Budgetkrise das Geld aus, um wichtige Instrumente zum weltweiten Schutz der Menschenrechte weiterhin verlässlich zu finanzieren.

Deutschland unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit des UN-Menschrechtsbüros als zuverlässiger Partner und mittlerweile zweitgrößter Geber. Mit dem heute zugesagten zusätzlichen Beitrag von 6 Mio. Euro stärken wir die Arbeit des Büros und leisten einen Beitrag zur Verteidigung der regelbasierten internationalen Ordnung. Damit zeigen wir: Menschenrechte sind weltweit unverzichtbar. Gerade jetzt müssen wir die Instrumente stärken, die ihre Einhaltung überwachen und die Universalität der Menschenrechte schützen.

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