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Außenminister Wadephul am Vorabend der 62. Münchner Sicherheitskonferenz

12.02.2026 - Pressemitteilung

Am Vorabend der 62. Münchner Sicherheitskonferenz erklärte Außenminister Johann Wadephul heute (12.02.2026):

In Zeiten zunehmender Krisen und Konflikte sind wachsende militärische Stärke und engagierte Diplomatie unsere wichtigsten Sicherheitsressourcen. In Zeiten wachsender Unsicherheit ist Besinnung auf unsere Kerninteressen und -werte unsere grundlegende Richtschnur. In Zeiten globaler Umbrüche und Wiedererstarken von Machtpolitik ist politische Verlässlichkeit und Eintritt für eine stabile internationale Ordnung, die auf Regeln fußt, unser größtes Kapital.

Genau dafür steht deutsche Außen- und Sicherheitspolitik. Wir verdanken unserer zutiefst europäischen Verankerung weit mehr als unseren Wohlstand. Wir wissen um Europas Stärke – aber wir wissen auch um die notwendige gemeinsame Kraftanstrengung, angesichts der existenziellen Herausforderung unseres Kontinents durch Russland mehr Verantwortung für unsere Sicherheit zu tragen. Wir wissen um die Unerlässlichkeit unserer transatlantischen Verortung und haben großes Vertrauen in diese. Wir werden alles dafür tun, um das transatlantische Band stark zu halten. Und wir arbeiten aktiv daran, alte Partnerschaften zu festigen und neue Partner global zu gewinnen.

Wie kaum ein anderes Forum ist die Münchner Sicherheitskonferenz erneut internationaler Kristallisationspunkt für all diese Fragen. Auch in diesen Tagen werden uns in München die Herausforderungen beschäftigen, die kein Land alleine bewältigen kann. Es geht um die Zukunft einer souveränen Ukraine, um unsere Sicherheit in Europa, das transatlantische Verhältnis, die Lage in Nahost, die Stärkung globaler Partnerschaften – um Verantwortung, Stärke, Verlässlichkeit und Stabilität. Deutschland wird sich bei all dem weiter kraftvoll einbringen.

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