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Auswärtiges Amt zum Anschlag in der Siedlung Har Adar

26.09.2017 - Pressemitteilung
Erneut ruft uns ein feiger Mordanschlag in Erinnerung, wie weit der Nahostkonflikt noch immer von einer Befriedung entfernt ist.

Wir verurteilen den heutigen Anschlag auf israelische Sicherheitskräfte an einem Eingang zur jüdischen Siedlung Har Adar im besetzten Westjordanland auf das Schärfste. Den Angehörigen der Opfer gilt unsere aufrichtige Anteilnahme, dem Verletzen unsere besten Wünsche für eine rasche und vollständige Genesung.

Wir erwarten von allen, die auf palästinensischer Seite Verantwortung tragen, dass sie sich klar und unmissverständlich von Gewalt distanzieren. Andernfalls drohen die Bemühungen um eine Wiederaufnahme von Verhandlungen zu scheitern.

Vor den anstehenden jüdischen Feiertagen ist es besonders wichtig, dass alle Seiten aktiv zur Deeskalation beitragen.

Hintergrund:

Am Dienstagmorgen griff ein Palästinenser am Hintereingang der jüdischen Siedlung Har Adar, die sich östlich der so genannten „Grünen Linie“ im besetzten Westjordanland, aber westlich der von Israel errichteten Sperranlage befindet, israelische Grenzpolizisten und Wachleute einer privaten Sicherheitsfirma, die dort postiert waren, mit einer Schusswaffe an.

Dabei wurden drei Israelis getötet und mindestens ein vierter verletzt. Der Angreifer wurde erschossen.

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