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Konferenz gegen Antisemitismus: Außenminister Steinmeier eröffnet Festveranstaltung zum 10. Jahrestag der Berliner Erklärung der OSZE

10.11.2014 - Pressemitteilung

Am 13. November eröffnen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der Vorsitzende der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) und Schweizer Bundespräsident Didier Burkhalter sowie der Direktor des ODIHR (Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte) Michael Georg Link eine Festveranstaltung zum 10. Jahrestag der Berliner OSZE-Konferenz gegen Antisemitismus.

Im Vorfeld der Konferenz erklärte Außenminister Steinmeier:

Vor zehn Jahren haben die OSZE-Staaten im Auswärtigen Amt in Berlin ein starkes Bekenntnis gegen Antisemitismus abgelegt. Die Ereignisse dieses Sommers in vielen europäischen Staaten haben gezeigt, dass das Eintreten gegen Judenhass leider noch immer notwendig und aktuell ist.

Auch deshalb war es mir ein persönliches Anliegen, die internationale Gemeinschaft erneut nach Berlin einzuladen, um zu besprechen, wie wir Antisemitismus noch effektiver bekämpfen können, vor allen Dingen auch in den Köpfen junger Menschen.

Mit der sogenannten ‚Berliner Erklärung‘ verurteilten die OSZE-Staaten 2004 Antisemitismus zum ersten Mal als eine Gefahr für die Sicherheit in Europa. Zehn Jahre nach der Unterzeichnung der Berliner Erklärung wird nun am Ort ihrer Entstehung Bilanz gezogen und der Blick in die Zukunft gerichtet. Darüber diskutieren u.a. die amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power, der israelische Vize-Außenminister Tzachi Hanegbi und der französische Europaminister Harlem Désir.

Um breiten Raum für die gesellschaftliche Debatte zu bieten, startet die Konferenz bereits am 12. November mit einem Forum der Zivilgesellschaft.

Programm der Konferenz (englisch) PDF / 234 KB

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