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Außenminister Steinmeier zu den Überschwemmungen in Serbien und Bosnien und Herzegowina

17.05.2014 - Pressemitteilung

Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte heute (17.05.) zu den Überschwemmungen in Serbien und Bosnien und Herzegowina:

Noch immer ist kein Ende der Flutkatastrophe in Serbien und Bosnien und Herzegowina in Sicht. Mehr als 20 Menschen sind gestorben, Zehntausende haben ihre Wohnungen und Häuser verloren, ebenso viele sind ohne Strom und Versorgung. Noch ist das ganze Ausmaß der Katastrophe nicht erkennbar.

Deutschland hat beiden Ländern Unterstützung angeboten. Experten des Technischen Hilfswerks (THW) sind bereits in Serbien eingetroffen. Weitere Hilfsmaßnahmen werden koordiniert. Den Familien, die ihre Angehörigen infolge der Flut verloren haben, sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Hintergrund:

Bei den tagelangen Rekordregenfällen in Serbien und Bosnien und Herzegowina gab es bis Samstag mehr als 20 Tote. Zehntausende Menschen mussten evakuiert werden. An vielen Orten ist der Scheitelpunkt des Hochwassers noch nicht erreicht. Meteorologen sprechen vom schlimmsten Hochwasser seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in der Region. Die Deutschen Botschaften in Belgrad und Sarajewo stehen in ständigem Kontakt mit den Behörden vor Ort. Experten des Technischen Hilfswerkes stimmen die konkrete deutsche Hilfe ab.

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