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Kulturschatz trifft auf Hochtechnologie: Der Goldene Brief aus Myanmar als 3-D-Scan

11.11.2013 - Pressemitteilung

Ein kostbarer Kulturschatz wird am Dienstag, den 12.11.2013, im Auswärtigen Amt erstmals in Form eines aufwändigen 3-D-Scans der Presseöffentlichkeit vorgestellt: der Goldene Brief des birmanischen Königs Alaungphaya an den britischen König und Kurfürsten von Hannover, Georg II., aus dem Jahr 1756. Heute befindet sich das Original im Bestand der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover.

Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, erklärt dazu im Vorfeld:

Die Kultur- und Medienbeziehungen mit Myanmar haben eine beispiellose Dynamik entfaltet, nachdem wir im Juli diesen Jahres ein bilaterales Kulturabkommen unterzeichnen konnten. Nun findet bereits das zweite Medientraining statt. Das Kulturerhaltprojekt „Goldener Brief“ füllt das Abkommen weiter mit Leben. Der nächste Schritt ist die Eröffnung des Goethe-Instituts Rangun, rechtzeitig zum 60jährigen Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im kommenden Jahr.

Der Goldene Brief bezeugt eine diplomatische Offerte, der damals jedoch kein Erfolg beschieden war. Heute baut dieser Kulturschatz Brücken zwischen Myanmar und Deutschland.

Zehn myanmarische Nachwuchsjournalisten, die mit Unterstützung des Auswärtigen Amts ein Medientraining in Berlin absolvieren, begleiten dieses wichtige Projekt des Kulturerhalts durch ihre Berichterstattung.

Ergänzende Hintergrundinformationen:

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts und der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek wurde das historische Dokument in 3-D digitalisiert. Diese innovative Technologie ermöglicht eine Projektion des digitalen Modells auf Bildschirmen und im Raum, in Vitrinen oder als Faksimile und Ausdruck.

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