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Zwei-plus-Vier-Vertrag wird „Welt-Dokumentenerbe“

09.10.2012 - Pressemitteilung

Das Auswärtige Amt und die Deutsche UNESCO-Kommission würdigen mit einem Festakt die Aufnahme des „Zwei-plus-Vier-Vertrags“ von 1990 sowie von Dokumenten zur Berliner Mauer in das UNESCO Weltdokumenten-Register „Memory of the World„.

Das Auswärtige Amt und die Deutsche UNESCO-Kommission würdigen am Mittwoch (10.10.) mit einem Festakt die Aufnahme des „Zwei-plus-Vier-Vertrags“ von 1990 sowie von Dokumenten zur Berliner Mauer in das UNESCO Weltdokumenten-Register „Memory of the World„.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle, UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova, Bundesminister a.D. Hans-Dietrich Genscher und der Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission Walter Hirche werden die Urkunden „Memory of the World„ gemeinsam überreichen. Außenminister Westerwelle wird für das Auswärtige Amt die Urkunde für die Eintragung des Zwei-plus-Vier-Vertrags entgegennehmen. Dieser wird im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts aufbewahrt.

Im Anschluss diskutieren Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher, der ehemalige Außenminister der DDR, Markus Meckel, der frühere Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière, und der damalige Verhandlungsführer für das Auswärtige Amt, Staatssekretär a.D. Dieter Kastrup, als Zeitzeugen über ihre Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen zur Entstehung und Bedeutung des Vertrages. Repräsentanten der Unterzeichnerstaaten USA, Frankreich, Großbritannien und Russland werden ebenfalls zu Wort kommen.

Seit 1992 fördert die UNESCO mit ihrem Programm „Memory of the World„ den Erhalt und den Zugang zu den wichtigsten Dokumenten der Kultur- und Geistesgeschichte der Menschheit. Das Register umfasst derzeit 245 Zeugnisse aus 96 Ländern, 13 aus Deutschland.

Das Politische Archiv des Auswärtigen Amts

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