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Außenminister Wadephul vor seiner Reise nach Litauen

05.01.2026 - Pressemitteilung

Vor seiner Abreise nach Litauen sagte Außenminister Wadephul am 5.1.2026:

Mit meiner ersten Auslandsreise im neuen Jahr will ich unseren außen- und sicherheitspolitischen Schwerpunkt definieren. Es gilt, der Bedrohung durch Russland durch einen starken europäischen Zusammenhalt zu begegnen. Dafür ist es entscheidend, dass wir bereit sind, uns und unsere Freiheit eigenständiger zu verteidigen.

Deutschland und Litauen sind sich in dieser Lage vollkommen einig: Uns hilft nur entschlossenes Handeln, um Russland von seinem Kurs immer weiterer Eskalation abzubringen.

Um das zu erreichen, arbeiten wir Hand in Hand mit Litauen und unseren Partnern in NATO und EU – mit mehr Kontrollen auf der Ostsee, mit höherer Wachsamkeit und mit Investitionen in robustere Infrastruktur. Die NATO-Mission Baltic Sentry hat sich dafür schon jetzt bewährt.

Bei meinen Gesprächen in Litauen wird es unter anderem auch darum gehen, in der Abwehr der vielfältigen russischen Bedrohungen - für Vilnius wie für Berlin - noch enger zusammenzuarbeiten.

In Litauen besuche ich dafür auch unsere im Aufbau befindliche deutsche Brigade. Dass Deutschland zum ersten Mal eine solche Truppe im Ausland stationiert, ist ein Zeichen für den Ernst der Lage aber auch für die Ernsthaftigkeit des Entschlusses, unseren Freunden und Alliierten beizustehen. Das immense Vertrauen, das uns dafür auch von der litauischen Bevölkerung entgegengebracht wird, ist Auszeichnung und Auftrag.

Mit unseren litauischen Freundinnen und Freunden eint uns auch, dass wir entschieden an der Seite der Ukraine stehen – gerade jetzt in dieser möglicherweise entscheidenden Phase der internationalen Bemühungen, den russischen Angriffskrieg zu beenden. Dabei leitet uns die gemeinsame Überzeugung, dass nur eine starke Ukraine und ein wehrhaftes Europa den Frieden auf unserem Kontinent dauerhaft sichern können.

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