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Menschenrechtsbeauftragter zu angeblicher Steinigung in Mali

30.07.2012 - Pressemitteilung

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, zeigte sich empört über eine angebliche Steinigung eines Paares in Kidal im Norden Malis. In Berlin sagte er heute (30.07.):

Wir verurteilen entschieden die Gewalt gegen die Menschen im Norden Malis, um dort eine radikale Interpretation der Scharia zu etablieren. Die schweren Verletzungen von Menschenrechten müssen aufhören. Sollte sich der entsetzliche Bericht über die Steinigung bewahrheiten, so handelt es sich um eine Tat, die auch in Mali unter Strafe steht und durch nichts zu rechtfertigen ist.

Bewaffnete Rebellengruppen haben den Nordteil Malis unter ihre Kontrolle gebracht. Die Rebellengruppe Ansar al-Din versucht, dort mit Gewalt die Scharia-Gesetzgebung durchzusetzen.

Menschenrechtspolitik

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