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Humanitäre Hilfe für Sudan

23.06.2011 - Pressemitteilung

Auf seiner Sudan-Reise kündigte Bundesaußenminister Guido Westerwelle an, dass das Auswärtige Amt zusätzlich eine Million Euro humanitäre Hilfe in Sudan zur Verfügung stellt. Damit beläuft sich die humanitäre Hilfe 2011 auf insgesamt 4,2 Millionen Euro.

Außenminister Westerwelle sagte heute (23.06.) in Khartum:

„Wir sehen die Notlage der durch die gewaltsamen Auseinandersetzungen in Abyei und Südkordofan vertriebenen Flüchtlinge mit großer Sorge.
Aufgrund ihrer schwierigen Lage haben wir entschieden, für die Menschen weitere Hilfe zur Verfügung zu stellen.
Wir fordern die Behörden in Nord- und Südsudan auf, im Interesse dieser notleidenden Menschen schnell tragfähige Lösungen an den Grenzen zwischen Nord- und Südsudan zu finden.
Humanitären Helfern muss der ungehinderte Zugang zu den Notstandsgebieten ermöglicht werden.“

Mit diesen Mitteln soll die Verteilung von Nahrungsmitteln an Binnenvertriebene aus den Regionen Abyei und Kordofan durch das Welternährungsprogramm ermöglicht werden. Auch die medizinische Notversorgung von besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen in Unity State durch Ärzte ohne Grenzen und von Binnenvertriebenen in Süd-Darfur durch die Johanniter Unfallhilfe soll damit unterstützt werden.

Weitere Informationen über die humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amts finden Sie unter:

Humanitäre Hilfe

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