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Auswärtiges Amt leistet humanitäre Hilfe für Binnenvertriebene im Sudan

25.01.2011 - Pressemitteilung

Das Auswärtige Amt stellt 2,5 Millionen Euro für humanitäre Soforthilfe im Sudan zur Verfügung. Die Mittel ermöglichen deutschen und internationalen Hilfsorganisationen die Versorgung notleidender Bevölkerungsgruppen.

Gefördert werden u.a.:

  • Die Erstversorgung von Rückkehrern und Lokalbevölkerung im Südsudan,
  • Medizinische Notversorgung der Bevölkerung in schwer zugänglichen Regionen des Darfur,
  • Das Logistikprogramm der Vereinten Nationen zur Gewährleistung humanitären Zugangs in allen relevanten Landesteilen,
  • Das Landesprogramm des Internationale Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).

Trotz des weitestgehend friedlich verlaufenen Referendums bleibt die humanitäre Lage im Sudan angespannt.

Nach VN-Angaben gibt es immer noch knapp 4 Millionen Binnenvertriebene. Insgesamt sind 20 Prozent der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Im Vorfeld und Verlauf des Referendums sind bislang rund 180.000 Südsudanesen aus dem Norden zurückgekehrt. Mangels hinreichender Kapazitäten der lokalen Behörden fehlt es an Notunterkünften sowie Nahrungsmitteln und medizinischer Grundversorgung. Auch in Teilen des Darfurs bleibt die Versorgungslage schwierig, insbesondere in den aus Sicherheitsgründen schwerer zugänglichen Regionen.

In den vergangenen beiden Jahren hat die Bundesregierung gut 30 Millionen Euro für humanitäre Hilfe im Sudan zur Verfügung gestellt.

Humanitäre Hilfe

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