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Flutkatastrophe in Pakistan: Bundesregierung erhöht Nothilfe um weitere 10 Millionen Euro

20.09.2010 - Pressemitteilung

Die Bundesregierung erhöht ihre humanitäre Unterstützung für Pakistan um weitere 10 Millionen Euro. In den Hochwassergebieten haben Millionen von Menschen ihre Existenzgrundlage verloren und sind auf weitere Hilfen dringend angewiesen.

Die Bundesregierung erhöht ihre humanitäre Unterstützung für Pakistan um weitere 10 Millionen Euro. Damit beträgt die bilaterale Hilfe der Bundesregierung für Pakistan insgesamt 35 Millionen Euro. Hinzu kommen beträchtliche Unterstützungsleistungen von multilateralen Institutionen, die Deutschland mitfinanziert.

Unmittelbar zuvor hatten die Vereinten Nationen ihren Hilfsaufruf für Pakistan von bisher 0,46 Milliarden US-Dollar auf jetzt 2 Milliarden US-Dollar erhöht.

20 Millionen Menschen betroffen

Trotz des Rückgangs des Hochwassers in den meisten Landesteilen Pakistans sind die kurz- und mittelfristigen Auswirkungen der Katastrophe weiterhin nur schwer absehbar. Die Zahl der von der Flut betroffenen Menschen ist auf über 20 Millionen gestiegen. Viele Pakistanis haben ihre Existenzgrundlage verloren und werden noch über Monate auf die Unterstützung der Behörden und der internationalen Gemeinschaft angewiesen sein. Zudem steigt die Ausbreitung von Infektionskrankheiten im Katastrophengebiet und den neuen Flüchtlingslagern stark an.

Die Mittel stammen zu gleichen Teilen aus dem Auswärtigen Amt (AA) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die deutschen Beiträge werden für Nahrungsmittel, Medikamente und Notunterkünfte eingesetzt. Deutsche Nichtregierungsorganisationen, das Internationalen Komitee vom Roten Kreuz sowie humanitären Organisationen der Vereinten Nationen helfen vor Ort.

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