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Bundesaußenminister Westerwelle erfreut über positive IWF-Einschätzung der griechischen Reformbemühungen

11.09.2010 - Pressemitteilung

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seiner gestrigen Sitzung (10.09.) eine positive Bewertung des griechischen Reformprogrammes vorgenommen.

Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle sagte dazu heute (11.09.):

„Ich bin erfreut, dass der Internationale Währungsfonds eine positive Einschätzung zum Stand der griechischen Reformbemühungen vornehmen konnte. Der bisherige Erfolg der griechischen Konsolidierungsanstrengungen zeigt, dass es richtig war, die Unterstützung für Griechenland an die konsequente Umsetzung notwendiger Reformen zu koppeln. An diesem Kurs wird die Bundesregierung weiter festhalten.“

Der Internationale Währungsfonds hatte am 9. Mai dieses Jahres einer dreijährigen Bereitschaftskreditvereinbarung mit Griechenland mit einem Kreditvolumen von insgesamt 30 Mrd. Euro zugestimmt. Neben dem IWF beteiligten sich die Euroländer mit Krediten in einem Gesamtvolumen von 80 Mrd. Euro.

In der ersten Tranche wurden € 5,5 Mrd durch den IWF und 14,5 Mrd. Euro durch die Länder der Eurozone ausgezahlt. Nach der ersten Überprüfung kamen IWF, die Europäische Kommission und die Europäische Zentralbank zu dem Ergebnis, dass Griechenland alle vereinbarten wirtschaftspolitischen Auflagen erfüllt. Vor diesem Hintergrund hat der IWF die Auszahlung der zweiten Tranche in Höhe von 2,5 Mrd. Euro nun genehmigt. Die zweite Tranche des Kredits der Euroländer beträgt 6,5 Mrd. Euro.

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