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Deutschland und Singapur engagieren sich für die afghanische Flugsicherheit

20.08.2009 - Pressemitteilung

Der Botschafter Singapurs Jacky Foo und der deutsche Sonderbeauftragte für Afghanistan und Pakistan, Botschafter Bernd Mützelburg, vereinbarten heute in Berlin eine Zusammenarbeit beider Länder im afghanischen Flugsicherheitsbereich. Geplant ist, afghanisches Flughafenpersonal aus- und fortzubilden.

Ziel der gemeinsamen Initiative ist die Verbesserung der Sicherheit im zivilen Luftfahrtsektor Afghanistans. Neben fehlender oder veralteter technischer Ausstattung sind unzureichend ausgebildete Mitarbeiter einer der Gründe für auftretende Sicherheitsprobleme. Daher sollen im Jahr 2009 zunächst 40 Mitarbeiter des afghanischen Ministeriums für Transport und zivile Luftfahrt in speziellen Kursen zum Flughafenmanagement geschult werden. Die Seminare finden an der staatlichen Flugakademie in Singapur statt. Die Kosten in Höhe von rund 180.000 Euro teilen sich Deutschland und Singapur zur Hälfte. Bei erfolgreichem Abschluss der Seminare soll die Initiative nächstes Jahr fortgesetzt werden.

Diese Ausbildungsmaßnahmen sind Teil des umfassenden deutschen Engagements zur Verbesserung der afghanischen Flugsicherung. Das Auswärtige Amt wird hierfür bis 2011 ca. 40 Mio. Euro zur Verfügung stellen.

So engagiert sich die Bundesregierung in Kooperation mit den Vereinigten Arabischen Emiraten beim Ausbau des Flughafens Masar-i-Sharif, dem Sitz des von Deutschland geführten ISAF-Regionalkommandos Nord. In Zusammenarbeit mit den Niederlanden wird der Flugplatz in Tarin Kowt, im Süden des Landes gelegen, wieder aufgebaut. Als weiteres Vorhaben ist die Installation eines Multilaterationssystems zur Verbesserung der Flugkontrolle geplant.

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