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Bundesminister Steinmeier zum Ende der Prager Konferenz zu Holocaust-Fragen

30.06.2009 - Pressemitteilung

Heute (30.06.) ist die fünftägige Prager Konferenz zu Holocaust-Fragen mit der Annahme der „Theresienstädter Erklärung“ und einer Feierstunde im ehemaligen Ghetto Theresienstadt zu Ende gegangen.

Dazu erklärte Bundesaußenminister Steinmeier heute (30.06.) in Berlin:

„Die Prager Konferenz zeigt, dass wir uns unserer besonderen Verantwortung bei der Aufarbeitung von NS-Unrecht und den Folgen des Holocaust bewusst sind. Im Verlauf der Konferenz wurde erneut deutlich, dass die umfangreichen Entschädigungsleistungen der Bundesrepublik international anerkannt werden.

Immer wichtiger wird es, die mahnende Erinnerung an den Holocaust wach zu halten. Die Diskussionen in Prag weisen in die richtige Richtung: Information, Aufklärung, Berücksichtigung in Schule, Hochschulen, Forschung. Auch hier werden wir in unserem Engagement nicht nachlassen!“

An der Prager Konferenz zu Holocaust-Fragen (26.-30.06.) nahmen 46 Staaten teil. Auf der Nachfolgekonferenz der Washingtoner Konferenz von 1998 wurden neben Restitutionsfragen auch die soziale Lage der Holocaust-Überlebenden und das Thema Holocaust-Bildung und Gedenken erörtert. Die Ergebnisse der Konferenz werden in der von allen Teilnehmern getragenen „Theresienstädter Erklärung“ reflektiert.

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