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Steinmeier empfängt 20 UNO-Botschafter aus Inselstaaten im Auswärtigen Amt

27.04.2009 - Pressemitteilung

In dieser Woche besuchen erstmals 20 UNO-Botschafter der „Allianz der Kleinen Inselstaaten“ (AOSIS) die Bundesrepublik. Auf Einladung des Auswärtigen Amts absolvieren die Botschafter ein umfangreiches Informationsprogramm und nutzen Gespräche mit Vertretern der Bundesregierung zur Vorbereitung der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. Das Programm umfasst unter anderem Termine bei der Bundeskanzlerin, beim Bundesaußenminister und im Deutschen Bundestag.

Zentrales Themen der fünftägigen Besuchsreise sind daher neben Beratungen über die gemeinsame Arbeit innerhalb der Vereinten Nationen die Klima- und Umweltpolitik. Gerade die Inselstaaten leben infolge des Klimawandels mit besonderen Bedrohungen. In diesem Zusammenhang steht auch ein Besuch beim Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung Potsdam (PIK). Am UN-Klimastandort Bonn nehmen die Botschafter an der UN-Konferenz „Soziale Herausforderungen des weltweiten Wandels“ teil.

Deutschland pflegt zu den 35 AOSIS-Staaten innerhalb der Vereinten Nationen traditionell sehr engen Kontakt. So trifft der Außenminister beim Besuch der Generalversammlung in New York regelmäßig mit Regierungsvertretern der AOSIS-Staaten zusammen. In der Klima- und Umweltpolitik liegt zudem ein deutscher Schwerpunkt innerhalb der Vereinten Nationen, sowohl in New York als auch am Standort Bonn.

Die Delegation der AOSIS-Staaten steht unter der Leitung der Botschafterin Grenadas bei den Vereinten Nationen, Dr. Demissa Williams. An der Informationsreise nehmen die Botschafter der folgenden Länder teil: Grenada, Bahamas, Kapverdische Inseln, Dominika, Guinea-Bissau, Haiti, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Nauru, Saint Kitts and Nevis, Saint Lucia, Samoa, São Tome und Principe, Suriname, Trinidad und Tobago, Vanuatu, Belize, Guyana, Kiribati.

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