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Deutsche Winternothilfe für Afghanistan kommt an: Bereits 2,6 Millionen Euro eingesetzt

25.01.2009 - Pressemitteilung

Die Task Force „Winterhilfe“ an der Deutschen Botschaft in Kabul hat in diesem Winter bereits Projekte des Auswärtigen Amts in der Höhe von 2,6 Millionen Euro koordiniert. Ein Großteil der Hilfen geht an schwer erreichbare ländliche Bevölkerung.

Ein aktuelles Beispiel: In der nördlichen Provinz Takhar erhalten 1.100 Haushalte, die besonders stark von den Ernteausfällen im vergangenen Jahr betroffen waren, durch Rehabilitierung von Straßen im Distrikt Rustaq eine vorübergehende Einkommensmöglichkeit. Das Projekt wird durch die Deutsche Welthungerhilfe durchgeführt und trägt gleichzeitig dazu bei, den Zugang zu lokalen Märkten zu verbessern.

Die gesamte Winternothilfe des Auswärtigen Amts für Afghanistan beläuft sich damit in diesem Winter auf 7,4 Millionen Euro. Neben den Leistungen der Task Force erhielten das Flüchtlingshifswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zusätzliche
4,8 Millionen Euro.

Die Bundesregierung hatte Anfang November zur Koordinierung
und Identifizierung der deutschen Nothilfe an der deutschen Botschaft in Kabul eine „Task Force Winterhilfe“ eingerichtet. Sie steht in engem Kontakt mit den deutschen Hilfsorganisationen und entwickelt vor Ort aktuelle Lageübersichten und koordiniert dann die Bereitstellung von deutschen Hilfen. Sie umfasst Experten verschiedener Ressorts und wird vom deutschen Botschafter, Werner Hans Lauk, geleitet.

Seit 2001 hat das Auswärtige Amt für humanitäre Hilfe und humanitäre Minenräumung in Afghanistan 85 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

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