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8. Deutsch-Polnischer Preis geht an "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste" und "Stiftung Kreisau für europäische Verständigung"

08.12.2008 - Pressemitteilung

Die „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ und die „Stiftung Kreisau für europäische Verständigung“ erhalten den „Deutsch-Polnischen Preis“. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und sein polnischer Amtskollege Radoslaw Sikorski werden ihn morgen - im Rahmen der 8. deutsch-polnischen Regierungskonsultationen in Warschau - übergeben.

Minister Steinmeier erklärte hierzu heute (08.12.) in Berlin:

„Ich freue mich, morgen zusammen mit Radek Sikorski nach mehrjähriger Unterbrechung wieder den deutsch-polnischen Preis verleihen zu können. Mit der „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ und der „Stiftung Kreisau für europäische Verständigung“ werden zwei gesellschaftliche Initiativen ausgezeichnet, die sich in hervorragender Weise um die deutsch-polnische Verständigung verdient gemacht haben.

Das vorbildliche zivilgesellschaftliche Engagement wie der intensive politische Dialog - zuletzt war Außenminister Sikorski am vergangenen Freitag und Samstag zu Gast in Berlin und Potsdam – sind Beispiele für die enge und freundschaftliche Zusammenarbeit, die wir zwischen Deutschland und Polen in jüngster Zeit erreicht haben.“

Hintergrund zum „Deutsch-Polnischen Preis“

Der Preis wird gemäß dem Deutsch-Polnischen Vertrag von 1991 über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit für „besondere Verdienste um die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen“ vergeben.

Bisherige Träger waren u.a. Willy Brandt (posthum), die früheren Außenminister und Väter des Preises, Hans-Dietrich Genscher und Krzysztof Skubiszewski, sowie zuletzt der Oppelner Erzbischof Alfons Nossol.

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