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Gemeinsame afghanisch-pakistanische Parlamentariergruppe in Deutschland

19.09.2008 - Pressemitteilung

Deutschland setzt sich weiter für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Afghanistan und Pakistan ein.

Gegenwärtig besucht auf Einladung des Auswärtigen Amtes eine gemeinsame afghanisch-pakistanische Parlamentariergruppe für eine Woche die Bundesrepublik (15.-22.09.). Die sechzehn hochrangigen Parlamentarier und Senatoren beider Länder wurden am 19. September im Auswärtigen Amt von Staatssekretär Reinhard Silberberg begrüßt.

Ein vertrauensvolles afghanisch-pakistanisches Verhältnis ist einer der Schlüsselfaktoren bei der Stabilisierung Afghanistans und für die Entwicklungen in der Region Südasien. Ein zentrales Anliegen der gemeinsamen Reise ist es, die persönlichen Beziehungen der Parlamentarier untereinander zu fördern. Daneben steht die Vertiefung von Kontakten zu den deutschen parlamentarischen Institutionen im Mittelpunkt.

Die G8-Initiative zur Verbesserung der afghanisch-pakistanischen Beziehungen wurde beim G8-Außenministertreffen in Potsdam 2007 auf Vorschlag von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen. Die G8-Staaten haben inzwischen, auch mit Unterstützung des derzeitigen japanischen Vorsitzes, über 150 Projekte auf den Weg gebracht.

Die Bandbreite der Projekte reicht von der Verbesserung der Zusammenarbeit bei der Überwachung der afghanisch-pakistanischen Grenze bis zum Austausch von Journalisten und dem Aufbau von Jugendnetzwerken. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist auch die Verbesserung der parlamentarischen Zusammenarbeit und die Schaffung von Arbeitskontakten im Verwaltungsbereich.

Die gemeinsame Besuchsreise wird vom Auswärtigen Amt finanziert und in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt.

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