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Auswärtiges Amt leistet humanitäre Hilfe für Überschwemmungsopfer im Nordwesten Pakistans

15.08.2008 - Pressemitteilung

Das Auswärtige Amt stellt 100.000 Euro für die Überschwemmungsopfer im Nordwesten Pakistans zur Verfügung.

Nach schweren Regenfällen wurden in der vergangenen Woche in der Grenzregion zu Afghanistan mehr als 200.000 Menschen in Mitleidenschaft gezogen. Mindestens 41 Menschen starben, 50 werden noch vermisst.

Besonders dringender Bedarf besteht an Zelten, Decken, medizinischer Grundversorgung sowie an Trinkwasser und Grundnahrungsmitteln. Deutschland unterstützt Soforthilfeprojekte der erfahrenen Hilfsorganisation CAMP (Community Appraisal and Motivation Programme). Daneben fördert das AA die Zusammenarbeit der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) mit der für die Katastrophenvorsorge zuständigen lokalen pakistanischen Behörde.

Pakistan wird in der Monsunzeit regelmäßig von schwerwiegenden Überschwemmungen heimgesucht. Zuletzt leistete das Auswärtige Amt im vergangenen Sommer Soforthilfe in Höhe von 350.000 Euro für Überflutungsopfer.

Ein weiterer Schwerpunkt der deutschen humanitären Hilfe in Pakistan ist die Unterstützung afghanischer Flüchtlinge. Allein im laufenden Jahr 2008 hat das Auswärtige Amt bereits 440.000 Euro bereitgestellt, in den letzten fünf Jahren insgesamt 1,4 Millionen Euro.

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